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Advanced Renderer

Das Advanced Render Modul für kompromisslose Bilder


Es ist ja nun nicht so, daß der standardmäßige Renderer von CINEMA 4D schwach auf der
Brust wäre - mitnichten. Aber Sie freuen sich doch sicher auch, wenn Sie gefragt werden:
"Darf's vielleicht ein wenig mehr sein?"

Das Modul Advanced Render legt in allen Belangen noch eine gehörige Portion Realität obendrauf.

Radiosity ermöglicht dank der Berechnung von indirektem Licht eine ungeahnte Realität
(inkl. HDRI-Support), für besonders stimmungsvolle Bilder helfen Caustics, und die Glow-
und Highlight-Optionen lassen Ihre Objekte in einem bisher ungeahntem Glanz erstrahlen.

Weiterhin bietet Ihnen die erweiterte Tiefenunschärfe zahlreiche Möglichkeiten, den Blick des Betrachters auf die richtigen Bildteile zu lenken, SubSurfaceScattering hingegen hilft bei der Darstellung von Lichtdurchlässigen Materialien wie z.B. Wachs.

Neu in Release 12: Linear Workflow und Farbmanagement

Kurz und knapp: Linear Workflow hilft Ihnen bessere Bilder mit weniger Aufwand zu erzeugen - fix und fertig voreingestellt. Vor allem dunkle Bildbereiche, die für gewöhnlich zusätzliche Lichtquellen benötigen oder Global-Illumination voraussetzen, sind nun kontrastreicher und detaillierter - ohne die Gefahr, daß helle Bildbereiche überstrahlt werden.

Und nun etwas ausführlicher: Bei Linear Workflow handelt es sich um eine Technik aus dem CG/Compositing, welche den Einfluss der Gammakorrektur aus dem Renderprozess eliminiert und damit realistischere Bilder mit weniger Aufwand erlaubt. CINEMA 4D macht es einfach, Linear Workflow nutzen zu können - er ist standardmäßig aktiviert.

Monitore nutzen die Gammakorrektur, um Farben so darzustellen, wie das Auge sie sieht. CINEMA 4D hingegen rendert intern mit linearen Gammaverläufen und erwartet dementsprechend sämtliche Texturen, Shader etc. in eben dieser Form. Der lineare Workflow rechnet alle für den Renderprozess benötigten Elemente, wie Texturen, Shader etc., so um, daß Sie den erwarteten linearen Gammawert erhalten.

Jede neu erstellte Szene in CINEMA 4D R12 hat standardmäßig den linearen Workflow aktiviert. Alte Szenen rendern exakt so, wie sie vorher waren, können aber natürlich an Linear Workflow angepasst werden und ebenso davon profitieren. Selbst während der Arbeit im Viewport werden Ihre Szenen dank OpenGL korrekt dargestellt. Sobald Sie den linearen Workflow einmal etabliert haben, werden sich Ihrer Renderergebnisse noch einmal deutlich verbessern.

Farbmanagement - Unterstützung von Farbprofilen

Wenn Sie z.B. eine Digitalkamera besitzen, dann haben Sie sicher schon einmal davon gehört. Als professioneller Photoshop-Anwender nutzen Sie sie vermutlich bereits täglich. Farbprofile enthalten detaillierte Informationen darüber, wie ein bestimmtes Gerät mit den Farben eines Bildes umzugehen hat. Ob Sie Ihre Ausgaben nun auf dem Bildschirm oder dem Papier betrachten, unterschiedliche Geräte gehen unterschiedlich mit den Farben um. CINEMA 4Ds Farbprofile unterstützen Sie nun dabei, daß Ihre Bilder immer in den korrekten Farben dargestellt werden. So wie Sie das Bild erstellt haben.

Farbprofile sind in den CINEMA 4D Workflow integriert. Farbprofile, die zum Beispiel in Bitmapgrafiken enthalten sind, werden ausgewertet und selbst prozedurale Shader halten sich an den vorgegebenen Farbraum. Profile ihrer Monitore werden dabei ebenso berücksichtigt und sorgen für eine korrekte Darstellung im Viewport, wie auch im finalen Rendering - sogar der Bild-Manager berücksichtig gegebene Farbprofile. Mit dem neuen Support von Farbprofilen haben Sie während Ihrer gesamten Arbeit in CINEMA 4D die volle Kontrolle über Ihre Farben.

Fotometrische Lichtparameter

Eine realistische Beleuchtung zu erzeugen war nie einfacher. Mit den neuen photometrischen Lichtparametern können Sie exakte Lumen- und Candelawerte angeben und müssen nicht mehr mit abstrakten Prozentwerten hantieren. Ob Sie nun eine akkurate Farbtemperatur angeben wollen, den Weißabgleich in CINEMA 4Ds Kamera an bestehendes Footage-Material anpassen müssen oder einfach nur den Mood einer Szene ändern wollen, ohne dabei an sämtlichen Lichtern justieren zu müssen - alles ist möglich.

IES-Lichter

Leuchtmittelhersteller liefern exakte Information darüber, wie die Helligkeit Ihrer Lampen verteilt wird. CINEMA 4D kann diese Daten nun importieren und eine extrem genaue Darstellung rendern. Im Content-Browser können Sie eine Vorschau der IES-Lichter sehen und diese z.B. von dort einfach auf Ihr Lichtobjekt ziehen. Ob Sie nun reale Lampen die für ein Architekturprojekt bestimmt sind nutzen oder einfach nur einen Style suchen, der zu Ihrer Innenraumszene passt - IES macht es Ihnen einfach, eine realistische Beleuchtung zu erzeugen.

Neuer Render-Manager

CINEMA 4Ds neuer Render-Manager bietet Ihnen einen neuen und leistungsfähigen Workflow, wenn es darum geht, mehrere Szenen auf Ihrem Computer zu berechnen. Szenen lassen sich ganz einfach der Warteschlange hinzufügen, Prioritäten können geändert werden und sogar die zu nutzende Kamera für eine Szene lässt sich voreinstellen. Sobald Sie einen Batch-Renderjob gestartet haben, sehen Sie ein Vorschaubild und die zu erwartende Zeit bis zur Fertigstellung. Wenn ein Rendering fertig berechnet ist, haben Sie Zugriff auf die komplette zugehörige Logdatei mit allen wichtigen Informationen. So stellen Sie am einfachsten sicher, daß CINEMA 4D arbeitet, während Sie z.B. zum Mittagessen sind.

Weitere Features des Advanced Renderers

  • Subpolygon Displacement
  • HDRI-Beleuchtung
  • Subsurface Scattering
  • Radiosity
  • Caustics
  • Tiefenunschärfe
  • Glühen
  • u.v.m....